Wie du durch Achtsamkeit in deiner Arbeit zufriedener wirst

Gehst du gerne in die Arbeit? Wenn nein, was frustriert dich daran? Übst du vielleicht eine Tätigkeit aus, in der du deine eigenen Ideen nicht einbringen kannst? Oder setzt du dich sogar zu 150 Prozent ein, doch es wird dir weder durch Worte, Taten oder entsprechende Entlohnung gedankt? Gehst du mehrmals pro Woche nach getaner Arbeit unzufrieden nach Hause? Oder bist du stolz auf deine Leistung und ärgerst dich eher am Zahltag, wenn du deine Leistung nicht angemessen entlohnt empfindest?

Beide Fälle können für große Unzufriedenheit sorgen. Studien zeigen, dass immer mehr Menschen von ihrem Beruf frustriert sind. Immer mehr verfallen in „Dienst nach Vorschrift“ und tun einfach das, was man ihnen sagt. Dies führt leider in den seltensten Fällen zu mehr Zufriedenheit. Im Gegenteil: Für viele ist Dienst nach Vorschrift sogar eine ähnliche Qual wie wenn sie sich und ihre Persönlichkeit einbringen und damit auf Ablehnung stoßen. Im schlimmsten Fall stehen sie innerlich kurz vor der Kündigung und stehen weder hinter dem Arbeitgeber noch hinter der Tätigkeit, die sie verrichten.

Doch warum ist das so? Hast du dich vielleicht auch schon mal gefragt, warum die Menschen in den vergangenen Jahrhunderten fähig waren, bis zu 12, 13 Stunden am Tag Schwerstarbeit zu leisten ohne ihre Arbeit in Frage zu stellen? War es dir bei diesem Gedanken selbst vielleicht sogar schon mal peinlich, dass du dich bei heutzutage wesentlich angenehmeren Arbeitsbedingungen trotzdem regelrecht zur Arbeit quälen musst? Die Antwort ist: Der Mensch ist ein Sinn suchendes Wesen.

Bereits die antiken Philosophen haben erkannt: Wenn der Mensch alle „niederen Bedürfnisse“ befriedigt, sprich alles, was er zum Überleben braucht, auch hat, fängt er damit an, sich den Luxus des Hinterfragens zu gönnen. Er möchte nicht einfach nur überleben. Er möchte wachsen, seine Tätigkeit verbessern, nach neuen Wegen suchen, sich inspirieren lassen. 75 Jahre nach Kriegsende ist unsere Existenz soweit gesichert, dass sich die meisten von uns den „Luxus“ gönnen und versuchen, in dem, was sie tun, auch einen Sinn zu sehen.

Wenn wir das Gefühl haben, dass die Arbeitsbedingungen oder auch Anweisungen „von oben“ uns daran hindern, einen so Job zu machen, dass wir selbst damit zufrieden sind, dann nimmt uns das jegliche Motivation. Wir werden entweder wütend oder unterdrücken unsere eigenen Ideen und verfallen in Gehorsam, der uns aber daran hindert, unser eigenes Potenzial zu entfalten. Und das kann uns auf Dauer sogar krank machen.

Mein Tipp: Achtsamkeit. Beobachte dich selbst auf der Arbeit. Wann bist du selbst so richtig zufrieden mit dir? Worauf bist du besonders stolz? Was kannst du richtig gut? Dann beobachte, welche Ideen dir kommen, um dich zu verbessern und/oder noch zufriedener zu werden. Und beobachte dabei auch, wer dich darin unterstützt und ermutigt. Nach und nach wirst du automatisch achtsamer mit dir selbst und entwickelst ein Gefühl dafür, was genau dir an deiner Arbeit Freude und Zufriedenheit beschert.

Kathrin Kerler

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